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Diffus im Kopf? Ja, bitte!

Wollen wir nicht auf einem Success-Plateau verweilen, von dem jeder von uns früher oder später abstürzt oder auf dem wir es uns derart gemütlich einrichten, dass wir irgendwann zu der Art von Beratern zählen, die genau zu wissen meint, was richtig ist: nämlich der eine Weg, die eine Vorgehensweise, die wir seit Jahren praktizieren. Dann kommt es darauf an, sich selbst, seine Klienten und auch das Geschäft kontinuierlich weiterzuentwickeln – andere Wege, andere Ansätze für bekannte Probleme oder auch unbekannte Themen zu finden. Kreativität ist gefragt!

Der Unterschied zwischen fokussiertem und diffusem Denken

Eines ist klar: Es gibt immer einen einfacheren, einen schnelleren, einen besseren Weg, um zur Lösung zu kommen. Die Frage ist, ob wir bereit sind, ihn zu empfangen. Ja, Sie haben richtig gelesen: zu empfangen! Sei es auf Fragen, die uns und unser Geschäft betreffen, beispielsweise: „Wie komme ich schneller zu mehr Kunden, mit denen das Arbeiten richtig Spaß macht?“ oder, unsere Projekte betreffend: „Wie lässt sich das Ergebnis in drei statt in sechs Monaten erreichen?“

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Empfangen als Gegenteil von herleiten im Sinne fokussierter analytischer Überlegungen. Die Forschung differenziert hier zwischen fokussiertem und diffusem Denken. Beim fokussierten Denken befinden Sie sich in Ihrem Büro oder in einem Meeting und setzen sich mit einem Problem auseinander. Würde man Sie währenddessen in einem MRT beobachten, würden einzelne Areale Ihres Gehirns sehr aktiv sein und arbeiten. Kommen hierbei kreative Lösungen heraus, neuartige Ansätze abseits des Üblichen, pfiffige Antworten? Nein!

Die bekommen Sie nur beim diffusen Denken, bei dem Ihre Synapsen relativ wild an unterschiedlichsten Stellen umeinanderfeuern. Es wird eben nicht angestrengt nachgedacht. Die Gedanken schweifen, kommen und gehen – und auf einmal: Da ist die Idee, der zündende Gedanke. Begleitet von überraschten Aussprüchen wie: „Warum ist mir das nicht schon viel früher eingefallen?“

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Wo passiert Ihnen so etwas?

Genau: unter der Dusche, beim Joggen, beim Zigarrerauchen oder beim augenscheinlich sinnlosen Aus-dem-Fenster-Starren. Ein wahrer Meister der diffusen Form des Denkens war Leonardo da Vinci. Was dem guten Mann nicht schon alles im 15. beziehungsweise 16. Jahrhundert eingefallen ist: Hubschrauber, Taucheranzüge und vieles mehr. Sie fragen sich, wie Sie das anstellen sollen? Einfach hinsetzen und abwarten, einfach mal abwarten, was so kommt, und empfangen. Und wenn nichts kommt? Ja, dann war eben heute nichts dabei.

Wer sich unter Druck setzt, denkt fokussiert und nicht diffus. Ganz praktisch: Nehmen Sie ein Thema, machen Sie sich’s im Sessel gemütlich und schauen Sie aus dem Fenster oder gehen Sie spazieren. Sie dürfen währenddessen natürlich keiner anderen konzentrierten oder kognitiv anspruchsvollen Tätigkeit nachgehen! Diffus denken beim Fernsehen geht also nicht. Aber es ist eine wunderbar entspannte und vor allem hochproduktive Form des Arbeitens. Nur Mut: Wenn jemand in Ihr Büro platzt, während Sie aus dem Fenster schauen und diffus denken, lautet Ihre Ansage: Bitte nicht stören, ich arbeite!

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