Schluss mit zu viel Perfektion - ConsultingMastery

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Schluss mit zu viel Perfektion

Die Detailverliebtheit mit der 80/20-Regel verbannen

Insbesondere die Deutschen haben den Perfektionismus im Blut: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Sorgfalt und die Liebe fürs Detail wurden uns quasi antrainiert. Prinzipiell ja durchaus positive Eigenschaften, doch nicht alle Aufgaben eines Beraters müssen perfekt erledigt werden. Oftmals ist es ausreichend, die notwendigen Dinge überhaupt zu tun. Gelegentlich lähmt uns der Ehrgeiz, sodass wir gar nicht erst damit beginnen, ein Thema anzupacken. Das Resultat: Zeitnot und im schlimmsten Fall Umsatzeinbußen.

Perfektionismus bezahlen wir mit wertvoller Zeit. In unserem Arbeitsalltag sollten wir uns immer wieder fragen: Wo reicht ein gutes anstelle eines perfekten Resultats? Insbesondere wenn dafür nur ein Bruchteil des Aufwandes erforderlich ist.

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Pareto-Prinzip: Die 80/20-Regel als Mittel gegen Zeitnot

Gemäß der 80/20-Regel erzielt man durch 20 Prozent der Aufgaben 80 Prozent der Ergebnisse. Dieser Grundsatz zeigt sich in vielen Bereichen: 20 Prozent der Kunden generieren 80 Prozent des Umsatzes. Es ist somit sinnvoll, sich auf genau diesen Kundenkreis zu konzentrieren. 80 Prozent der Beschwerden kommen von 20 Prozent der Kunden. Wenn Unternehmen also möglichst effizient die Kundenzufriedenheit erhöhen wollen, dann sollten sie sich zuerst auf diese und nachgelagert auf die anderen Kunden fokussieren.

Ein guter Berater erfährt Anerkennung, wenn er ein meisterhaftes Gefühl für eben die 20 Prozent der Dinge hat, auf die es wirklich ankommt!

Nicht immer nach Perfektion streben!

Nach der Pareto-Regel ist Perfektionismus unrentabel und leichtsinnig. Statt sich mit Arbeit aufzuhalten, die keinen adäquaten Mehrwert schafft, sollten wir uns auf das Essenzielle konzentrieren. Der denkbar schlechteste Umgang mit unserer Zeit ist es, Dinge perfekt zu machen, die gar nicht getan werden müssten!

Perfektionismus bezahlen wir mit wertvoller Zeit.

Wie und wo sich die 80/20-Regel für Berater gut anwenden lässt

Telefonieren: Statt sich in Smalltalk zu verlieren, besser vor einem Telefonat die Punkte auflisten, die es wirklich zu besprechen gilt.

Schreiben: Statt alles perfekt zu formulieren, genau das schreiben, was man mitzuteilen hat. Statt einen Blog-Artikel zum sechsten Mal auf Rechtschreibfehler zu kontrollieren, ist es sinnvoller, an der Struktur und den Kernaussagen zu arbeiten.

PowerPoint-Präsentation: Statt sich in Details zu verlieren, das große Ganze im Blick behalten und auf den Gesamteindruck sowie die Kernbotschaft der Präsentation achten.

Ziele definieren: Statt ewig lange To-do-Listen zu erstellen, auf die wenigen, aber dafür wesentlichen Tätigkeiten/ Aktivitäten fokussieren. Nämlich genau die, die auf die Erreichung der vereinbarten Ziele und Ergebniskriterien einzahlen.

Deadlines setzen: Eine enorme Hilfe sind selbst gesetzte Fristen, denn Zeitnot bedingt die Konzentration aufs Wesentliche.

Die 80/20-Regel soll jedoch auf keinen Fall ein Plädoyer für Nachlässigkeit sein. Auch wenn 80 Prozent vermeintlich schnell erreicht sind, bedeutet das nicht, dass wir unsere Engagements und Aufgaben nicht ordentlich erledigen. Gewissenhaftes, fokussiertes Arbeiten macht das Pareto-Prinzip überhaupt erst anwendbar. 80/20 ist vergleichbar mit dem Gesetz der Hebelwirkung: Nur an den richtigen Stellen angesetzt, bringt der Arbeitseinsatz ungleich mehr.


Das Pareto-Prinzip ist ein nützliches Hilfsmittel für Berater. Zeit ist für uns alle ein begrenztes Gut, umso wichtiger ist es, sie nur mit den wirklich wichtigen Dingen zu verbringen. Und zuweilen muss man auch mal die 100 Prozent gehen, dann auch mit dem entsprechend höheren Aufwand.

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