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Sich als Berater selbst führen

Das Beratungsbusiness ist ein anspruchsvolles und, ab einem gewissen Level, komplexes Unterfangen. Mehrere größere Projekte wollen parallel gemanagt werden, Marketing und Vertrieb müssen kontinuierlich vorangebracht werden, vielleicht hier und da noch ein Coaching, das eine oder andere soziale Engagement. Und vor allem: Je höher die Vergütung, desto höher der Anspruch an uns – und das durchaus zu Recht. Wir befassen uns mit Themen und Fragestellungen, auf denen der Fokus des jeweiligen Unternehmens oder Bereiches liegt, verbunden mit hohen Erwartungen. Das kann uns ganz schnell unter erheblichen Druck setzen und im ungünstigsten Fall ordentlich ins Schleudern bringen.

Hier einige Gedanken zu diesem Thema:

  • Es muss sich immer auch ein wenig unkomfortabel anfühlen. Ob es um ein neues Thema oder einen neuen Kunden geht – vielleicht auch mit Mitarbeitern, die dem Projekt gegenüber negativ eingestellt sind: Diskomfort ist eine Voraussetzung für Wachstum! Insbesondere persönlicher Diskomfort. Beginnen Sie deshalb jeden Tag mit einem „Easy Day“ und heißen Sie im Geiste die unangenehmen Dinge willkommen, die auf Sie warten. Los geht’s!
  • Gehen wir noch einen Schritt weiter: Suchen Sie bewusst Situationen, die umkomfortabel sind, und setzen Sie sich Ihnen aus: ob es die Akquise eines neuen Themas ist, das Einholen von Empfehlungen, das Sie bislang nie gemacht haben, das absichtliche Unterlassen der Vorbereitung eines Workshops, um dann zu erleben, dass die Veranstaltung umso besser lief, oder, oder, oder … Tun Sie Woche für Woche ganz bewusst Dinge, die sich richtig umkomfortabel anfühlen! Sie werden erleben, wie Sie wachsen, wie Sie zunehmend souveräner werden, denn irgendwann werden auch diese unangenehmen Dinge zur Routine.
  • Geht dennoch mal etwas schief (das tut es immer wieder): Seien Sie sich selbst ein Freund! Grämen Sie sich nicht, ärgern Sie sich nicht, machen Sie sich keine Vorwürfe. Fragen Sie sich vielmehr: Was würde ein guter Freund mir jetzt raten? Genau das tun Sie dann.

 

Es muss sich immer auch ein wenig unkomfortabel anfühlen.

  • Es kommt darauf an, im Jetzt zu sein, immer präsent zu sein. Tagträumereien sind etwas für Amateure. Ebenso nutzlos sind Ärger und Sorgen: Das eine, der Anlass für den Ärger, ist längst vorbei, das andere, die Sorgen, ist nur eine Vorstellung von Dingen, die nicht real sind. Beides raubt unnötig Energie. Lassen Sie das.
  • Verabschieden Sie sich von „hätte“, „sollte“, „müsste“. Dafür haben wir keine Zeit. Wenn wir uns eine bestimmte Aufgabe vornehmen, dann erledigen wir sie mit vollem Einsatz! Den Bildschirm anstarren oder zur Ablenkung erst einmal die E-Mails lesen? Kommt nicht infrage! Das Konzept soll geschrieben werden: Also geben wir Gas und schreiben das Konzept! Eins nach dem anderen wird abgehakt …
  • … um sich danach bewusst einer Pause ohne schlechtes Gewissen hingeben zu können. Sie müssen nicht beschäftigt wirken, weder für Sie selbst noch für Ihre Kunden. Seien Sie ganz einfach produktiv und dann schön faul!
  • Natürlich hört fast kein Tag auf mit dem Gefühl, dass alles, was getan werden musste, tatsächlich erledigt wurde. Fragen Sie sich deshalb: Habe ich alles gegeben? Wenn Sie diese Frage bejahen können, genießen Sie voller Zufriedenheit den Abend. Und morgen heißt es: Mit Spaß auf ein Neues!

 

Einen guten Wirkungsgrad und viel Zufriedenheit wünscht
Ihr Matthias Kolbusa

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