Entwicklung Archive - ConsultingMastery

Anerkennung: Treiber und Bremser für Berater

Nach dem Workshop fragt der Projektleiter des Kunden das übliche Feedback ab: „Wie fanden Sie die Runde heute? Es würde mich freuen, wenn jeder ein kurzes Statement zu dieser Frage abgeben könnte.“ Und schon beschleunigt sich der Pulsschlag des Beraters: …

Beispielsweise kommt ein Teilnehmer um die Ecke und sagt, ihm sei es wichtig, dass heute noch einmal über die Rolle des Projektmanagers diskutiert wird. Obwohl wir das momentan nicht für relevant halten, steht dieser Punkt plötzlich ebenfalls auf der Agenda. Warum? Weil wir gemocht werden wollen.

Oder in einem der ersten Workshops wird geäußert, dass es nicht gerade gelungen war, die Sache mit der Strategiediskussion durch ein Storytelling vorzubereiten, und es wird die Frage aufgeworfen, ob das wohl der richtige Ansatz sei. Und ruck, zuck nehmen wir Abstand davon, obwohl wir überzeugt sind, dass dies der richtige Weg zum Ziel ist.

Statt unseren ursprünglichen Plan durchzuziehen, diskutieren wir nun mit dem unzufriedenen Teilnehmer darüber, wie denn ein besserer Ansatz auszusehen habe. Das ist ein vollkommen falsches Vorgehen!

Wir wollen Anerkennung für Ergebnisse!

Üben Sie nicht Verrat an sich selbst wegen ein wenig situativer Harmoniebedürftigkeit! Das ist die falsche Art von Anerkennung. Wir wollen Anerkennung für Ergebnisse! Und großartige Ergebnisse für unsere Klienten erreichen wir nur, wenn wir unsere Expertise einbringen und an Stellen, wo es Widerstand gibt, diesen aushalten und sagen: „Das können Sie gerne so sehen, das ist Ihnen unbenommen. Aber wir machen das jetzt so, wie ich es sage, weil es – und das können Sie mir gerne glauben – in Ihrem Sinne ist! Vertrauen Sie mir!“

Wie immer in solchen Situationen werden Sie später Folgendes zu hören bekommen: „Das war echt nervig, was wir hier alles machen mussten, aber ich muss sagen: Es hat sich wirklich gelohnt! Das Ergebnis ist großartig! Ich hielt es am Anfang nicht im Entferntesten für möglich, dass wir zu solchen Resultaten kommen würden.“ Das ist die Anerkennung, die wir brauchen und die uns antreiben sollte.

Ihr Matthias Kolbusa

Hochstapler? Als Berater von sich überzeugt sein

Im letzten Beitrag habe ich deutlich gemacht, dass man sich als Berater alle drei Jahre „häuten“ muss, um substanzielle Entwicklungssprünge machen zu können. Die zentralen Aspekte und Mechanismen dafür sind hier nachzulesen.

Eine Hürde, die viele von uns dabei überwinden …

Das Berater-Laufband: Wenn Berater und Trainer auf der Stelle treten

Wenn wir in der Beratung für unsere Klienten immer bessere, wertvollere und damit zunehmend größeren Nutzen bewirkende Leistungen erbringen wollen, müssen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.

Arroganz durch Entwicklungsstau

Wer das nicht tut, entwickelt nicht nur eine sehr einseitige Sicht auf …

Die „40-5-5-Pille“ für mehr Erfolg in der Beratung

Erfolg in der Beratung ­– da denken die meisten Berater sofort an den Umsatz. Das ist jedoch insofern zu kurz gesprungen, als man den Umsatz nicht essen kann. Das heißt, es kommt nicht darauf an, was man „macht“, sondern darauf, …

Geschwindigkeit! Alles, was erledigt werden muss, können wir sofort und rasch in die Tat umsetzen

Erfolgreich in der Beratung unterwegs zu sein ist kein Hexenwerk! (Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie in diesem Webinar). Was nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass das Betreiben einer erfolgreichen Consulting-Firma, ob als One-Man-Show oder mit einer Organisation im Rücken, ein …

Aufschieberitis im Vertrieb

Im Vertrieb gilt, dass man umso mehr „Glück“ hat, je mehr man tut. Meiner Erfahrung nach ist es nicht selten so, dass die ersten Leads und Projekte aus einer ganz anderen Ecke kommen als der, wo man eigentlich tätig ist. …

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