Mentale Stärken Archive - ConsultingMastery

LET IT GO

Wer wachsen will, muss Räume schaffen.

Zeit ist ein kostbares Gut in unserer Arbeit als Berater bzw. Beraterin. Um permanent erfolgreich sein zu können, müssen wir Zeit in Akquise, PR-Maßnahmen,  Marketing und in unser Netzwerk investieren. Natürlich sollte während all dieser Aktivitäten auch die Qualität unserer …

Raum schaffen für neue Sichtweisen

Es ist also wichtig, Raum für Maßnahmen zu schaffen, die mich und meine Arbeit sichtbar machen!

Dazu ist es oft notwendig, gewisse Gewohnheiten und Sichtweisen aufzugeben und diese mit neuen Denkmustern und Einstellungen zu ersetzen. Dazu gilt es, zu erkennen, welche Sichtweisen und innere Haltungen mich davon abhalten, mir mehr Raum zu geben, um meine Qualität zeigen zu können.

Es ist hilfreich, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie will ich von meinen Kunden gesehen werden?
  • Was sollen diese über mich denken, wenn sie an mich denken?
  • Womit will ich Geld verdienen?

 

Danach kann man folgende Überlegungen treffen:

  • Über welche Dinge müsste ich schreiben und reden, damit ich erkannt und wahrgenommen werde?

 

Zu guter Letzt geht es um jene Gewohnheiten und Sichtweisen, die mich davon abhalten, über all diese Dinge zu schreiben und zu reden.

Wenn man sich diese Liste ansieht, findet man unglaublich viele Ausreden, um genau nichts verändern zu müssen. „Das geht ja nicht, denn ich kann ja gewisse Dinge nicht gehen lassen!“

Hier liegt der Hase im Pfeffer: LET IT GO ist die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen und darin zu wachsen!

In Zeiten von Social Media und schneller Kommunikation reichen Qualität und harte Arbeit alleine oft nicht aus.

Ausprobieren und dranbleiben

Es geht darum, alte Gewohnheiten abzulegen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Und es geht auch darum, Sichtweisen zu erweitern oder einfach gehen lassen.

In den letzten Jahren habe ich mich persönlich von einigen schmerzhaften Aspekten meines Lebens verabschiedet: Ich habe Dinge, die mir lästig waren, verbannt und auch erkannt, dass ich liebgewonnene, aber ungemein zeitraubende Treffen ebenfalls ziehen lassen kann. Es klingt banal: Aber ist oft viel einfacher, SICH gehen zu lassen, als Gewohnheiten aus seinem Leben gehen zu lassen.

Aber geben Sie sich keinen Illusionen hin: Das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen, ist kein Spaziergang, sondern beinharte Arbeit. Stellt man sich aber die Fragen bzw. den Fragen, wird einem bewusst, wie viel Zeit man eigentlich mit sinnlosen Dingen verbringt. Man kommt dahinter, was einem wirklich wichtig ist und wem oder was man in seinem Leben wirklich Raum geben will.

Vielleicht sind es Dinge, die man in den letzten Jahren vernachlässigt hat oder die man halbherzig, ohne Fokus und Konsequenz irgendwie nebenbei „abarbeitet“ statt sie leidenschaftlich und erfüllt zu leben.

Für mich war vor vier Jahren LET IT GO ein riesengroßer und essentieller Befreiungsschlag, der mir mehr Raum und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben verschafft hat. Vielleicht lässt es auch Sie im wahrsten Sinn des Wortes über ihr jetziges Ich hinauswachsen.

Sich als Berater selbst führen

Das Beratungsbusiness ist ein anspruchsvolles und, ab einem gewissen Level, komplexes Unterfangen. Mehrere größere Projekte wollen parallel gemanagt werden, Marketing und Vertrieb müssen kontinuierlich vorangebracht werden, vielleicht hier und da noch ein Coaching, das eine oder andere soziale Engagement. Und …

Es muss sich immer auch ein wenig unkomfortabel anfühlen.

  • Es kommt darauf an, im Jetzt zu sein, immer präsent zu sein. Tagträumereien sind etwas für Amateure. Ebenso nutzlos sind Ärger und Sorgen: Das eine, der Anlass für den Ärger, ist längst vorbei, das andere, die Sorgen, ist nur eine Vorstellung von Dingen, die nicht real sind. Beides raubt unnötig Energie. Lassen Sie das.
  • Verabschieden Sie sich von „hätte“, „sollte“, „müsste“. Dafür haben wir keine Zeit. Wenn wir uns eine bestimmte Aufgabe vornehmen, dann erledigen wir sie mit vollem Einsatz! Den Bildschirm anstarren oder zur Ablenkung erst einmal die E-Mails lesen? Kommt nicht infrage! Das Konzept soll geschrieben werden: Also geben wir Gas und schreiben das Konzept! Eins nach dem anderen wird abgehakt …
  • … um sich danach bewusst einer Pause ohne schlechtes Gewissen hingeben zu können. Sie müssen nicht beschäftigt wirken, weder für Sie selbst noch für Ihre Kunden. Seien Sie ganz einfach produktiv und dann schön faul!
  • Natürlich hört fast kein Tag auf mit dem Gefühl, dass alles, was getan werden musste, tatsächlich erledigt wurde. Fragen Sie sich deshalb: Habe ich alles gegeben? Wenn Sie diese Frage bejahen können, genießen Sie voller Zufriedenheit den Abend. Und morgen heißt es: Mit Spaß auf ein Neues!

 

Einen guten Wirkungsgrad und viel Zufriedenheit wünscht
Ihr Matthias Kolbusa

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